Einleitung (Part 6)

(Einige Worte an die LeserInnen: Ab diesem Beitrag werden die Texte kürzer.  Die bisherigen Beiträge waren zusammen gefasst und entsprachen ungefähr dem, was in einer Woche entstehen kann. Nun habe ich vor, die Frequenz der Updates zu erhöhen, und damit mehr und schneller die Fortsetzungen – quasi frisch – zu präsentieren.  Dieses wird auch sicherlich dazu führen, dass ich bald Überarbeitungen der einzelnen Texte vornehmen werde. Ich werde versuchen, diesen Vorgang möglichst transparent und nachvollziehbar zu machen, damit auch im Nachhinein noch ersichtlich ist, wann und wo sich ein Text verändert hat.

Und: Danke fürs Lesen! Freut mich, dass ihr da seid.

Jan Tälling)

Der Bibliothekar starrte die neblige Kugel vor sich an. Er war entsetzt und im Grunde stockbetrunken.
„Was habe ich in meinem verficktem Scheissleben eigentlich falsch gemacht, dass ich auf diesem Drecksschiff gelandet bin? Warum muß ausgerechnet ich mich mit diesen verkackten Barbaren einlassen? Welche dämliche Sünde habe ich denn begangen ?“
„Sie zahlen gut, Herr Shinquasz “
„Sie werden mir den Kopf abreissen, und ihn auslöffeln.“
„Herr Shinquasz !“
„Ja, scheiß drauf. Sie werden es tun.“
„Sie dürfen das nicht mal denken.“
„Sie werden das nicht nur denken, mein kleiner Honigschnabel.“
„Herr Shinquasz, all ihre Verdienste… “
„Darauf ist geschissen, mein Federpfläumchen, geschissen. Das sind tumbe Barbaren, für die ist Papier ein Brennstoff oder etwas, mit dem man sich den Arsch abwischt.“
„Herr Shinquasz!“
„Ach was, es tut mir leid. Apropos Arsch, mein fettiges Bücherwürmchen, wie ich dich vermisse. Dein kleiner Butterpo, ich könnte ihn… “
„Herr Shinquasz, mein Rücken verspürt eine tiefe Sehnsucht nach dem Griff ihrer Krallen, und das Nest meiner Lenden begehrt ihren Schnabel, aber wir müssen uns gedulden, Herr Shinquasz. Unbedingt! “
„Ach verfickt!“
„Herr Shinquasz, es kann nicht mehr lange gehen “
„Scheissescheissescheisse, ich werde das nicht überleben, mein Sahnetörtchen, das wird nicht funktionieren!“
„Bitte halten Sie durch, Herr Shinquasz, ich denke täglich an sie.Täglich. Ihren Schnabel, Herr Shinquasz, uh oh, das verflüssigt mich, Herr Shinquasz, wirklich, halten sie durch .“
Da Bibliothekar blies in das Glas, der Nebel verflüchtige sich und eine beängstigende Leere breitete sich in dem Bibliothekar aus.
„Oh, Scheisse“ fIuchte er leise und Tränen schossen ihm in die Augen.

 

 

Advertisements
Einleitung (Part 6)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s