Einleitung (Part 32)

(Liebe LeserInnen,

ich kann natürlich, wenn es für irgend jemanden von Vorteil ist – ihr also eure Bücher lieber auf einem Kindle oder anderem eReader lest – , auch die eBook-Varianten anstelle des PDF-Downloads anbieten. Oder aber gerne alle drei Variante. mobi,epub und PDF. Aber das wahrscheinlich nicht so regelmäßig, sondern eher alle 2-3 Tage, da mir sonst der Arbeitsaufwand etwas unheimlich wird.

Bis dahin gibt es vorerst noch, ganz regulär, den Download als PDF. 

Ein Mysterium konnte ich gerade nicht aufklären, aber möglicherweise ist in der Formatierung etwas verloren gegangen: Gestern hatte das PDF 126 Seiten, war aber von der kb Zahl kleiner, heute hat es 125 Seiten und ist faktisch aber größer. Wem ein Unterschied bzgl. fehlendem Text auffällt, oder wer das Geheimnis anders löst, der darf mir das gerne mitteilen. Ansonsten enthält es alle Teile von 1-32.

Ach, Bankea! Version 1.11

Ich wünsche euch viel Spaß damit und ein schönes Wochenende.

Jan Tälling)

 

Morkans Palast. Flughalle.
MauIblom drehte sich um sich selbst auf seinem Stuhl und war bereit die Beendigung seiner Schicht zu begrüßen. Er ärgerte sich immer noch den Wünschen des Bibliothekars nachgegeben zu haben, obwohl es offiziell nicht gestattet war die Flüchtlingsschiffe zu betreten. Nicht umsonst meldete sich natürlich danach auch noch dieser Riese von einem Arzt und brüllte in seine Anlage warum man ihm diesen wahnsinnigen Vogel geschickt hatte. Er hätte einem der Flüchtlinge das Hirn durchgebrannt. Und das ohne Genehmigung, ohne Rücksprache und überhaupt. Das alles verlangte nun geradezu nach einem Bericht.
MauIbIom drehte sich abermals auf dem Stuhl und dachte verzweifelt nach. Ein Bericht war nicht die beste Idee, jetzt nachdem der Bibliothekar wieder zurück war, und auch der Pilot sich schon verabschiedet hatte. Paulbaul und Maulblom waren sich noch eine ganz Weile am Rande der Auswurfschanze gegenüber gesessen, und Maulblom hatte sich alles erzählen lassen. Alles über den Dreck und den Gestank auf dem Seelenverkäufer, der sie an Bord lies. Scheinbar war kein anderer als dieser bullige Dr. Obenko dazu bereit gewesen. Selbst schuld also, entschied Maulblom und verwarf auf jeden Fall den Bericht.
Er hätte sich nicht auf diesen kleinen Spinner einlassen sollen. Über Bibliothekare hatte es noch nie etwas Gutes zu berichten gegeben. Und wenn alle Gerüchte auch nur zum geringsten Teil der Wahrheit entsprachen, dann wann diese kleinen Hirnfresser der Fluch jeder Gemeinschaft. Maulblom tat also gut daran, das alles zu vergessen und PaulbauI darauf einzuschwören, es ebenso hand zu haben. Dieser Mistjob war sowieso gepflastert mit Formalismen, Schreibarbeiten und Unsicherheiten. Es gab nicht die geringste Erklärung dafür, warum die Flüchtlingsschiffe lediglich in der Ruhephase den Knoten passieren durften. Außerhalb der Ruhephasen entsprach der Verkehr am Knoten genau dem, was sie gewohnt waren. Yachten, Schnellboote und die größten Touristendampfer, die man sich vorstellen konnte. Riesige Kolosse gleich treibende Städte. Lichtermeere, die alles beinhalteten was Millionenstädte auch boten. Ihre Innenräume beherbergten Straßen, Einkaufszonen, Parks, Villen, ja, sogar Seen mit einem weitgehend natürlichen Fischbestand, der natürlich von einer Meute Forstbeauftragter gepflegt wurde. In regelmäßigen Zeitabständen wurden die Schiffe größer und größer, und ihre Konstrukteure und Architekten immer wagemutiger. Es mag auch daran gelegen haben, dass mit der Übernahme des Knotens durch Morkan die Jahre und die Hochzeit der Piraten vorbei war. Vielleicht ein Zeichen des Friedens, auf jeden Fall ein Zeichen, der um sich greifenden Dekadenz.
Maulblom konnte alle Schiffe über die Drohnen verfolgen, die autark im System des Knotens unterwegs waren und mit ihren Schwarmverhalten den kompletten Bereich um die Flughalle ausleuchteten. So erhoben sich vor Maulbloms Augen, auf einer virtuellen Wand, die detaillierten Darstellungen der Schiffe, die nahe an der Flughalle vorbeizogen. Er glaubte in den Fenstern der fliegenden Städte die Silhouetten von Paaren zu sehen, aber befürchtete gleichzeitig einer optischen Täuschung zu erliegen.
Es war kurz vor Beendigung seiner Schicht, als er das Gefühl hatte, sein Gesicht würde von einem Sandsturm gepökelt. Eine kochende Hitze pulsierte unter seiner Haut, als hätte sie ein Eigenleben. Entsetzt wollte er eine Hand heben und damit das Äußere seines Kopfes betasten, als er spürte , wie durch seine Hand eine Metamorphose lief und sie sich auf das vierfache aufblies. Er bekam Pranken, die zu platzen drohten. Er wollte schreien und just in jenem Moment, als er den Mund fast öffnete , füllte seine Zunge ihn aus und er glaubt an einer Art Knebel zu ersticken. Mit einer einzigen wirbenlden Bewegung fegte er den Dampfer aus seinem Sichtfeld, krachte auf dem von ihn stehend Tisch und hieb voll Panik auf alle Schalter, die erreichbar waren. Den Regen seiner Hautfetzen, die wie Schuppen von ihm herabfielen, während er das Bewusstsein verlor, bemerkte er überhaupt nicht.
Auch nicht, wie die Piloten von überall auf ihn zu rannten und dabei komische, spitze Schreie ausstiessen. Er spürte nur den Boden, der ihm entgegen krachte, als müsste das so sein und dann hüllte ihn eine nicht unangenehme, plötzliche Schwärze ein.

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Einleitung (Part 32)

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