Einleitung (Part 34)

(Liebe LeserInnen,

es geht also weiter. Und wird blutiger. Die Seuche breitet sich aus. Und neben Tenx Pi wird nun auch Zirmja D’Onco mit den Auswirkungen konfrontiert. Doch noch ist nicht klar, was ist das für eine Seuche, was passiert mit den Betroffenen, wie breitet sie sich aus. Oder ist es vielleicht etwas ganz anderes?

Teil 1-34 gibt es als Download im PDF-Format (133 Seiten) : Ach, Bankea! Version 1.13

Wer mehr über Bankea, die Beteiligten oder über diese Art des Schreibens wissen will, der darf gerne Fragen.

BTW: Nächsten Monat beginnt der NaNoWriMo, der National Novelle Writing Month. Ein Monat, in dem es die Aufgabe der Beteiligten ist, innerhalb des Novembers einen Roman mit 50.000 Wörtern zu schreiben. Sehr interessante Geschichte, die ich mit einem Auge verfolge. Ich bin gespannt, wie die Beteiligung in Deutschland ist. 

Es gibt mittlerweile auch in Deutschland einige Anhänger   und ich freue mich, dass im Ganzen (International) die Beteiligung mittlerweile bei fast 700.000 Autoren liegt. Das bleibt also spannend. Ich zweifle nicht daran, dass dabei großartige Dinge passieren. Und daher werde ich, nur für mich, zum selben Zeitraum, also im November probieren, diese Story auch um 50.000 oder mehr Wörter zu erweitern. Und wer weiß: Vielleicht bin ich ja dann auch schon im 1.Kapitel.

Für heute wird es erstmal ein kleiner Teil 34, der unter Umständen heute Abend noch ergänzt wird.

Ich wünsche euch viel Spaß damit.

Jan Tälling)

Morkans Palast. Flughalle.
Blitzartig ging alles durcheinander. Stimmen brandeten in Wellen durch den Raum. Die Tore schlossen sich. Wände und Schilde bildeten sich vor den Fenstern. Und virtuelle Bilder der Außenansichten fuhren gleichzeitig hoch. Das Sprachgewirr schwoll an, verschiedenste Laute untermalten die Schreckenschreie und nach und nach verstärkten sich dann auch die Sirenen. Sie rollten ihren Klangteppich aus, warfen ihn über die klagenden Rufe und lockten auch eine fluchende Zirmja in die Halle, die schon beim ersten Alarm aus den Truppenquartieren das Schutzhemd übergezogen hatte.
Das tanzende Licht und die aufgeregten Piloten schienen sie jedoch nicht weiter zu stören, aber das Hochfahren der Schutzwände und -schilde erschreckte sie. Mit schnellen Schritten stand sie neben einem Piloten, der sie fasziniert ansah.
„Wow, wer bist du denn?“
„Zirmja D’Onco, Mitglied des Rates und damit befugt den Befehl über diese Halle zu übernehme.“
„Aha“, der Pilot stellte langsam den Helm auf den Boden ,, Kein Ding, Mitglied des Rates, dann übernehme mal. “
„Was ist hier passiert ?“
„Hm, du solltest du vielleicht mal das Büro der Hallenleitung ansehen, Zirmja D‘ Onco. “
Sie drehte sich um, eilte zu dem verglasten Büro und gab auf dem Weg dahin knappe Anweisungen.
„Schaltet den Alarm ab, verdammt. “
„Ich glaube, sie sind dazu nicht befugt. ..“
„Soll ich dich kielholen lassen?“ Sie zückte im Gehen ihr Schwert und hielt es über ihr Haupt. „Ich bin Zirmja D’Onco, Mitglied des Rates. Ich habe jede Befugnis, die du brauchst. Schalte den verdammten Alarm ab. Sofort. “
Sie teilte die Menge der Piloten, die sich vor dem Büro zusammengefunden hatten, stieß sie beiseite, rempelte sie an und arbeitete sich vor.
„Lasst mich durch, verdammt.“
Die Piloten wichen eher unentschlossen vorbei, ihr Gemurmel, aber auch alles andere erstarb. Der Alarm fing sich mit einem zögerlichen Dauerton, und Stille kehrte in die Halle ein. Wider den Erwartungen, und genauso überraschend stand Zirmja plötzlich in der Tür zu dem Büro. Sie versuchte die Situation zu überblicken, konnte sie aber nicht deuten. Was da lag war ohne Zweifel der Körper eines Mannes, von der Uniform ausgehenden, war es jener, den sie genau in diesem Büro erwartet hatte, aber so wie er über das Pult hing, wurde er von etwas überrascht. Eine Lache hatte sich unter seinem Gesicht gebildet, wirkte klebrig, dickflüssig und rot. Fäden spannen sich zum Boden, Tropfen verlängerten sie und und schlugen beim Aufprall kleine Wellen in die existierenden Lachen. Kleine Bröckchen schwammen darin, die sie nicht sofort identifizieren konnte und wollte.
Sie musste schlucken, atmete tief durch und trat in den Raum. Mit einer Hand deutete sie nach hinten, wies alle an, zurückzubleiben, aber streckte gleichzeitig das Schwert nach dem Mann aus. Sie hatte nicht vor, ihn zu berühren. Irgendetwas war hier eigentümlich. Zwar lag alles durcheinander, aber es sah nicht nach Kampf aus, eher nach einem Sturz. Die Hände des Mannes jedoch waren dick, übergroß und gespannt, als ob etwas unter die Haut gepumpt worden wäre. Seine Füße hatten die Schuhe platzen lassen und überdimensionale, aufgeblähte Zehen schauten aus den Rissen heraus. Der Mann wirkte, als wäre er gerade in einer Verwandlung gewesen, und als ob sein Körper neue Ausmaße gewinnen wollte, jedoch schien sich das nur auf einige Teile seines Körpers zu beschränken. So wie sie das sah, kam das Blut einzig und alleine aus dem Gesicht. Im Grunde dem ganzen Kopf. Die Haare staken im Blut, die Tropfen rannen wie Schweiß an ihm ab, und nur an manchen Stellen konnte sie etwa erkennen, das sie zwang ihre Hand schnell zum Mund zu führen.
Sie sah Knochen, an manchen Stellen war keine Haut, kein Fleisch , nur noch Knochen. Und es wirkte, als ob sein Gesicht von ihm abgefallen war. Sie trat näher heran, und versuchte ihn mit der Schwerspitze zu berühren. Gemessen an dem, was sie sah, konnte der Mann noch leben.
„Nicht anrühren.“ hörte sie hinter sich eine Stimme. Und dann „ Ruft ein Team, verdammt noch mal, ruft die Mediziner, schnell, worauf wartet ihr.“
Zirmja konnte ihren Blick nicht abwenden. Lebte er noch?
„Zirmja, gehe weg da.“
Sie erkannte die Stimme. Tenx Pi, der Schönling. Feige, aalglatt und Anwärter auf alles mögliche. Nichts gutes fiel ihr dazu ein. Niemand, mit dem man es sich verscherzen sollte, niemand der ihr etwas bedeutet.
„Zirmja, bleib weg da. Es ist eine Art Seuche. Halte dich fern. Lass dass das Medizinische Team machen.“
„Ich muss wissen, ob er noch lebt.“
„Wahrscheinlich lebt er noch, es ist der zweite Fall. In den Truppenquartieren haben wir schon einen gefunden. Sah nicht besser aus. Lebte aber auch noch. Doch das hat nichts zu bedeuten. Gehe weg. Bitte Zirmja. Wir haben zwei Fälle, aus dem selben Arbeitsbereich. Wir wissen nicht wie infektiös diese Krankheit ist.“
Hinter ihr nahm die Unruhe zu. Sie stiess den Kopf mit der Schwertspitze leicht an. Ein leises, blubberndes Stöhnen, kam aus dem Mann hervor.

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Einleitung (Part 34)

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