Einleitung Part 47

(Liebe LeserInnen,

zugegeben, jetzt ist es passiert. Jetzt ging gar nichts mehr. Zwei Stunden um die Tastatur schleichen. Tee, Wein, Kerze, Ei, Voice of Germany, Evernote, Moleskine – nichts funktionierte.

Die Notizen lagen vor, was geschrieben werden sollte, war klar, aber nichts ging. Ich gähnte, schlich mich herum, fütterte die Katzen, liess sie raus, wieder rein, wieder raus. Vertrat mir die Beine, legte mich hin. Begann an anderer Stelle, verwarf wieder alles. Liess Burkim und Papenka durch den Wald rennen, wusste aber nicht was ich mit Johsz, Quas, Koerma machen sollte…und löschte es wieder.

Und so weiter. Und so weiter. So ging das mehr oder weniger dann schließlich drei Stunden.

Also kein Wald. Keine Kelloms. Keine Suche auf Bankea. Wieder zurück auf das Schiff der Mission.  Dort spielt sich viel ab. Wahnsinnig viel, aber ich hatte, verflixt, nur noch Dr.Obenko und benötigte plötzlich mehr als 20 Personen, um die Szene aufzubauen.

Sollte ich die nun alle einführen? Die Käfer wieder rauskramen? Selten so bemüht vor dem weißen Blatt gesessen und pure Verzweiflung in meinem eigenen Plan erkannt.

Der Transparenz wegen, mache ich nun Folgendes. Das was übrig blieb, das was mir heute Abend als Rohentwurf diente, fliesst jetzt rein, bleibt für heute drin, und eventuell gibt es morgen eine neue, zweite Einleitung Part 47.

Auch das PDF enthält jetzt erstmal die Notversion, ganz temporär, aber konsequent. Ihr dürft ruhig was von dem Krampf/Kampf mitbekommen. Warum nicht? Also, alle Teile inklusive dem aktuellen Part von 1-47 hier im PDF zum Download: Ach, Bankea! Version 1.26

Ich hoffe, ihr bleibt dabei, ertragt so etwas mit einem Lächeln und gebt mir morgen wieder eine Chance.

Merci bis dahin 🙂

Jan Tälling)

Das Schiff der Mission.

Dr.Obenko fixierte den Monitor, schloss die Augen, senkte den Kopf, hob ihn wieder, sah wieder hin  und konnte es nicht fassen.

„Was ist das für eine Sauerei? Wo ist das Beiboot? Wo ist das Beiboot? Hey!“

Er drehte den Kopf, alle wandten sich ab, suchten Unterlagen, blätterten durch die Seiten und gaben sich verstohlen Zeichen.

„Hat das keiner gesehen? Was ist hier los?“

Staub flog an seinem Auge vorbei. Setzte sich auf die Fenster. Und er starrte hinaus. Er starrte hinaus, und schüttelte wieder den Kopf.

Deutete hinaus.

Und wollte etwas sagen, schloss den Mund aber wieder.

Um kurz darauf wieder los zu legen.

„Gibt es Aufnahmen? Habt ihr irgend etwas? Wer war das? Wer, verdammt noch mal, war das?“

Hinter ihm sammelten sich die Techniker, Lotsen, Wachhabenden, Kistenschieber und Reinigungskräfte. Alle sahen mit ihm hinaus. Betrachteten die leere Halle,  die treibenden Güter, die noch an Ketten und Schläuchen hingen, sowie das Loch. Dieses Loch, das aussah, als hätte sich ein Bügeleisen durch eine Eisfläche gearbeitete. Dazwischen hingen Käfer und Käferteile an Verstrebungen, gebrochenen Rohren und an dem verbliebenen Beiboot.

„Das kann doch alles nicht wahr sein…“

„Dr. Obenko, ich …“ Ein der muskulösen Männer in Uniform, mit Hörner wie sie die wildesten Tiere tragen, bewegte sich nach vorne.

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Einleitung Part 47

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