Den Faden wieder aufzunehmen…

nach einer längeren Zeit, liebe LeserInnen, ist gar nicht so einfach. Im Gegenteil, ich gebe es ganz ehrlich zu, ich bin komplett aus dem Gefühl für die Geschichte rausgefallen, habe Details vergessen, und den Handlungstrang verschwitzt. Schlimm genug. Und peinlich es zuzugeben. Um es transparent zu machen, offenbare ich mal, wie ich damit umgehe. Ich werde, die Geschichte nochmal lesen, überarbeiten und dann fortsetzen.

Ich dachte mir also, ich kaufe mir ein Mikrofon, setze mich davor, und lese mir die Geschichte vor, damit ich ein Gefühl für die Fehler bekomme. Ich bin kein guter Vorleser. Ich habe keine Übung, ich nuschle hin und wieder, manchmal übertreibe ich, manchmal werde ich fahrig, manchmal zu schnell.

Und ich dachte, ich bekomme das in Griff.

Ich stellte also das Mikrofon vor mich. Und begann zu lesen.

Ich habe zwei Katzen, zwei Handys und ein Festnetztelefon. Sowie einen Mac, der fröhlich vor sich hinquietscht. Das Ergebnis war:

SMS-Töne, Telefonklingeln, Eingehende Post am Computer.

Ich werde es nochmal lesen müssen. Auch weil ich überrascht war, wie ich Wörter verschlucke, falsch betone, und damit selbst beim Hören sage, wiebitte-was-ich-verstehe nicht.

Trotzdem: Ich stelle das Ergebnis gerne mal online: Vor allem, damit ich sehe, wie sich das entwickeln wird.

Ihr dürft es also hören, mit erschrecken, abbrechen und kritisieren.  Oder was immer ihr wollt.

Viel Spaß damit!

Jan Tälling

 

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Den Faden wieder aufzunehmen…

22 Gedanken zu “Den Faden wieder aufzunehmen…

      1. Ich finde die Idee sehr gut. Bei den vielen Schreib-Weblogs eine Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen. Oder möchtest du nicht gelesen oder gehört werden? Es gibt ja immer wieder Autoren die behaupten, nur für sich zu schreiben und kein Feedback brauchen.

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      2. Ich finde es im Grunde ausgesprochen kokett , wenn jemand sagt, dass er oder sie nur für sich selber schreibt. Dann könnte man seine Werke auch in Elbenschrift verfassen oder beim Tagebuch bleiben. Nein, ich will schon gelesen werden. Ich hänge da auch ein bißchen am Dienstleistungsgedanken und bin mittlerweile auch bereit sehr genau zu zuhören wann oder warum vielleicht die eine oder andere Stelle langweilig, unverständlich ist oder einfach nicht reinpasst.

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      3. Aber schau mal, es gibt ja so viele Weblogs in Form von Tagebüchern. Die Tagebuch Blogger buhlen viel stärker um Aufmerksamkeit, als Blogger die Geschichten oder Gedichte schreiben. Die Aussage „Man schreibt nur für sich“ ist bestimmt nur Ausdruck von Eitelkeit oder Selbstgefälligkeit.

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      4. Die Aussage „Man schreibt nur für sich“ hat in meiner Augen eher etwas mit Verletzlichkeit zu tun, und der Tatsache, dass man beim Schreiben sehr viel von sich preisgibt, was man eigentlich nicht der Kritik aussetzen will. Jeder, der oder die schreibt, schöpft aus dem Fundus der eigenen Erfahrungen. Diese der Öffentlichkeit zu präsentieren ist unter Umständen ein schmerzlicher Prozess. Wenn es daraufhin zu Kritiken kommt, dann ist diese schwer nach zu vollziehen, denn man hat ja, im Rahmen seiner Möglichkeiten, etwas wiedergegeben, wie man es – vermeintlich – erlebt hat. Auch wenn der Kontext fantasievoll und voll Metaphern und geschönter Wirklichkeit ist.
        In meinen Augen, ist also diese Aussage „Ich schreibe nur für mich“ nichtsanderes als eine Schutzbehauptung um sich keinen Kritiken aus zu setzen. Wer veröffentlicht, oder sich irgendwo öffentlich darstellt, der will Anerkennung, der will Reaktionen, der will etwas bewegen und eben „Likes“ oder „Comments“. Es ist eine Art von Respekt, Zuneigung und Liebe, die einem dabei gefühlt entgegen kommt, auf die man auch gar nicht so gerne verzichten will. Wer also in der Öffentlichkeit schreibt, egal was es ist, der will dafür auch seinen Schulterschlag, seine Freundschaft und Reaktion bekommen. Ich freue mich immer über jeden Kommentar, ich bin total gespannt, was Leute sagen, die mich lesen, ich habe mir geschworen, mindestens so lange weiterzumachen, so lange sich noch jemand in das Blog verirrt. Und wenn keiner mehr da ist, dann werde ich austesten, was ich tun muß, um wieder jemanden hierher zu bekommen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten, und meiner hehren Ziele. Versteht sich. Aber mir ist „gelesen werden“ wichtig.
        Den öffentlichen Tagebuchschreibern ist nichts vorzuwerfen. Ich gehe davon aus, dass sie einfach nur eine große reflektierende Oberfläche suchen. Solange das zur allgemeinen Zustimmung führt geht die Rechnung auch auf. Und wer Kritik daran übt, der ist wahrscheinlich ein „Hater“ 🙂

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      5. Glaubst du wirklich, dass Autoren die Texte veröffentlichen, verletzlich sind? Das was du schreibst, lieber Jan, hat man ja auch immer über Ingeborg Bachmann behauptet. Verletzlichkeit und Hilflosigkeit, können ja auch Teil einer Selbstinszenierung sein, so wie es Hans Werner Richter bei Ingeborg Bachmann behauptet hat. Für mich ist die Behauptung „Ich schreibe nur für mich“ ein kokettieren. Ich glaube auch nicht, dass Autoren Angst vor Kritik haben, der Leser weiß doch gar nicht, ob das was der Autor schreibt, fiktiv oder real ist. Es gibt nichts worüber noch nicht geschrieben wurde. Man kann sich ausdenken was man will, man kann sein Leben reflektieren, Erfahrungen niederschreiben undsoweiterundsofort, letztendlich ist das WIE entscheidend. Nur mit dem WIE kann man Aufmerksamkeit und Interesse erzeugen.
        Wer veröffentlicht, muss Kritik aushalten können. Nur gelobt zu werden täuscht über die Tatsache, ein schlechter Autor zu sein, hinweg. Das, was du über das öffentliche Tagebuchschreiben sagst, finde ich absolut treffend. Solange die Blogger Zustimmung erhalten, ist die Welt in Ordnung, aber wehe jemand wagt Kritik zu äußern. Dann wird aus jedem Tagebuchblogger ein Monster.

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      6. Hm, ich gehe davon aus, dass jeder/jede verletzlich ist. Und versucht sich zu schützen. Ich meinte das nicht in einem filigranen Sinn (oder als Inszenierung), sondern im Hinblick darauf, dass – im Gegensatz zu vielen anderen Tätigkeiten – Schreiben eine einsame Geschichte ist. Man verbringt viel zu viel Zeit mit sich selbst, arbeitet nicht im Team und muss unwillkürlich aus dem eigenen Erfahrungsschatz schöpfen. Es gibt eine interessante Geschichte um Änis Nin, die eine Zeitlang in Paris mit Henry Miller und ähnlichen Leuten in WG-ähnlichen Zuständen, aber ohne Geld verbracht hat. Ein Sammler bat dieses kleine Künstlerkollektiv um erotische Geschichten, die nur für ihn – den Sammler – bestimmt sein sollten und entsprechend bar bezahlt wurden. Aus reiner Geldnot und auch aus einem bißchen Lust am Experiment liessen sie und auch Henry Miller sich darauf ein. Der Sammler verlor über die Geschichten kein Wort, holte sie ab, zahlte und so ging das monatelang. Sie übertrieben in den Geschichten, wurden heftiger, pornografischer, aber irgendwann brach Änis ab, denn egal wie fiktiv sie es gestaltete, egal wie übertrieben es war, egal wie weit sie es von sich wegschieben wollte, irgendwie merkte sie immer, das sie sich selbst zu sehr reinbringt und was blieb, das war das Gefühl der Selbstausbeutung. Sie brach es ab.
        Man kann natürlich über vieles schreiben, authentisch wird es jedoch nur dann klingen, wenn man etwas von sich rein schmeisst. Und wenn man das macht, dann gibt man etwas von sich preis, macht sich also verletzlich. So oder so hätte ich mir das erklärt, warum die Ablehnung gegenüber Kritik manchmal so heftig ist bzw. warum man ihr von vornherein den Boden unter den Füßen wegziehen will, obwohl man ja nichts anderes will, als gelesen werden. Und bekannt werden. Und reich werden. 🙂
        Übrigens muss ich mich bei dir bedanken. Alle Welt ist plötzlich bei mir und besucht mich. Ich staune. Merci. Du hast mich erwähnt. Und ich habe es nur gerade gesehen, war aber noch nicht dort. Schon mal Merci dafür 🙂

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      7. Ich glaube nicht, dass ein Autor während des Schreibens an einen möglichen Verriss oder an ein Lob denkt. Oder etwa doch? Schreiben deshalb viele bekannte Autoren so verkrampft? Schon während des Schreibens mit dem Gedanken zu spielen, gefallen zu wollen, statt zu unterhalten, ist doch einfältig, oder? Vll wollen Autoren auch gar nicht unterhalten, sondern provozieren die Aufmerksamkeit der Kritiker. Ich mag nicht an die Verletzlichkeit glauben, von der du schreibst. Als Thomas Mann „Tod in Venedig“ schrieb, hat kein Mensch etwas von seiner homosexuellen Neigung gewusst. Wenn es bekannt gewesen wäre, hätte er nie und nimmer so eine wunderschöne Novelle geschrieben. Autoren sind viel zu egoistisch um an Verletzlichkeit zu denken. Sie wollen gelesen werden, berühmt werden, Preise erhalten und viele spekulieren mit dem Gedanken reich zu werden. Verletzt reagieren eher Menschen, die sich in einem Roman erkennen. So wie zum Beispiel Gerhart Hauptmann im Zauberberg. Die Peeperkorn Affäre, hast du schon mal davon gelesen? Thomas Mann hat natürlich auf die Verstimmung von Gerhart Hauptmann reagiert und sich entschuldigt und die Ähnlichkeit mit Authentizität seiner Romanfigur begründet. Protagonisten kann man nur dann glaubwürdig darstellen, wenn sie real existieren und in Fragmenten im Roman auftauchen. Ich bin mir sicher, dass kein Protagonist erdacht ist.
        Zur Verletzlichkeit fällt mir auch noch die Geschichte von Alea Torik ein. Claus Heck schreibt unter diesem Pseudonym. Und warum? Er war verletzt weil er nicht den Bekanntheitsgrad erreicht, den er glaubte zu verdienen. Die Nichtbeachtung hat ihn soweit gebracht, dass er ein Weblog eröffnet hat und sich dort als Alea Torik ausgegeben hat und gelogen hat, dass sich die Balken biegen. Vll meinst du ja diese Art von Verletzlichkeit?

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      8. Hui, jetzt habe ich geschrieben, gestoppt, und wieder geschrieben und mich gerade verlaufen. Sorry, ich muss meine Gedanken kürzen. In den meisten Punkten hast du recht,und der Konsens ist ja schon erreicht 🙂 Hi-Five. Ich habe gerade zwei Gläser Wein hinter mir und muss noch mal Anlauf nehmen, bevor ich richtig antworte :-).Ich vermute, es wird morgen.

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      9. Ganz ehrlich, ich tue mich mit der Beantwortung der Frage schwer. Ich gehe auch davon aus, dass wir uns eigentlich schon längst einig sind, und nur vielleicht etwas anderes unter dem , möglicherweise unglücklich gewählten Begriff „Verletzlichkeit“ verstehen. Ich meine damit nicht Empathie, Mitfühlen oder Sensibilität. Einfach nur das Bewusstsein: Hier kann mich etwas verletzten, das will ich nicht. Das kann also eine grundsätzlich egoistische Haltung aus Selbstschutz sein.
        Bei den anderen Sachen muß ich aufpassen. Unter Umständen sehe ich manches nur aus meinem Blickwinkel und mache den zum Maßstab. Könnte falsch sein.
        Ich vermute, viele Menschen sehen den Vorgang des Schreibens als einen Monolog ohne gezielten Empfänger der Worte. Ich weiß das jedoch nicht.
        Ich würde viel dafür geben, wenn es ein Dialog wäre. Und ja, ich denke während dem Schreiben sehr viel darüber nach, ob die Stelle gut, verständlich, Anlass für Kritik und/oder Lob ist. In Gedanken frage ich den ominösen Leser immer :“Verstehst du das? Verstehst du das? Versteh das, verdammt nochmal.“
        Oder um es anders zu sagen: Ich halte Schreiben auch in einem großem Maß für die Kunst des Weglassens. Und die Frage ist immer, wieviel kann ich weglassen, bevor es unverständlich wird. Es gibt Autoren, die zwei Seiten über das Sinken eines Teebeutels auf den Boden eines Glases schreiben. Historisch mag das dann interessant sein, wenn es mal irgendwann keine Teebeutel mehr gibt. Momentan kann man wahrscheinlich auch sehr viel Eindruck schinden, wenn man beschreibt wie ein Film in einen Fotoapparat gelegt wird, oder wie es sich anhört, wenn die Schallplattennadel an das Ende einer Platte kommt. Aber ich würde immer versuchen zu sagen, der Teebeutel sank zu Boden, die Nadel hob sich vom Plattenteller und wir mussten 3 mal den Film spannen bevor wir an seinem Anfang waren. Mehr nicht. Und das geht nur, wenn ich vorher schon dran denke: Gähnt der Leser, ist er gefesselt, bleibt er dran, kommt er noch mit, habe ich ihn verloren. Also schon: Verreißt er meinen Text, oder wird er ihn loben?
        Claus Heck kenne ich nicht, finde den den Ansatz aber spaßig, bringt mich dazu mal zu googeln.
        Thomas Mann – ehrlich gesagt, ich bin mir nicht sicher wie man mit dem Buch oder ihm umgegangen wäre, wenn das Thema Homosexualität angesprochen worden wäre. 1911, als das Buch erschien, war bestimmt nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Ein paar Jahre später an den richtigen Orten vielleicht schon. Keine Ahnung, ich tue mich mit der Familie Mann etwas schwer. Ich muss passen.

        Vermutlich gibt es einen Autor, der in allem was ich zum Schreiben sagen werde, einfach das Gegenteil angeben würde: Karl Ive Knausgård.

        Bei ihm würde ich sagen: Jepp, kein Gedanke an Verriss oder Lob, Ruhm und Ehre in Aussicht, kein tatsächlicher Dialog, in einem vielleicht gesunden Maß – was weiß ich denn schon – egoistisch, und ausschweifend, nur um Sprache bemüht, auf dem Weg sein Ding irgendwie, ohne vom Weg abzuweichen, zu machen. Respekt.

        Ich lese seine Bücher mit großer Mühe, und manchmal mit tiefer Abscheu, aber ich bin tief beeindruckt von der Kompromisslosigkeit, und gebe zu: Ich kann nicht mal ansatzweise nachfühlen, was einen dazu treibt, so ein Mammutwerk mit aller Entschlossenheit und Konsequenz so anzugehen.

        Noch ein Lob in der letzten Zeile: Erstens, ich verfahre mich in dieser Diskussion total, ich schweife ab, und schreibe viel zu viel. Und ich bin mir nicht immer sicher, ob ich auf die Punkte überhaupt richtig eingehe, die du anführst, aber sei es drum: Schlussendlich hat es mich dazu gebracht, einfach mal zusammen zu fassen, mit welchen Mittel ich schreibe, wie ich sie einsetze, und was mich dazu treibt (Übers Schreiben -Das hat faktisch nichts mit der Diskussion zu tun, ist aber ein Nebenprodukt).

        Zweitens, du bringst mich dazu, zu googeln. Und das ist interessant, weil ich wieder was lerne. Und dazu ist das ja alles da.
        Danke.

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  1. Kann deinen längeren Kommentar nur unterschreiben. Irgendwie ist man da etwas zerrissen – einerseits drängt man in die Welt hinaus, will sich mitteilen, möchte Anerkennung und Schulterklopfen. Andererseits klebt dem (männlichen) Schreibenden, gerade wenn er Fantasy oder auch nur sehr Persönliches schreibt, auch immer noch das Etikett „weibisch“ (ich nehme mit Absicht diesen alten Begriff dafür) oder „Spinner“ an und man fühlt sich verletzlich wenn es dann doch Kritiken gibt. Andererseits bin ich (und du anscheinend auch) über diesen Punkt hinweg und sehe Kritik als Hilfsmittel um sich zu verbessern. Nur sachlich sollte sie schon sein. 🙂
    Ansonsten, mache einfach weiter so lange es dir Spaß macht! Ich verstehe zwar (noch) nicht alles hier und habe glaube ich auch noch nicht den vollen Überblick wohin hier die Reise geht, aber das wird sicherlich noch.

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    1. Hallo Herr Teddy, danke für deine Reaktion. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann bin ich gar nicht so anspruchsvoll, wenn es um Kritik geht. Mir darf auch jemand seinen ganzen Frust entgegen schleudern, oder mir jeden Rechtschreibfehler vorhalten (und ich mache eine Menge, da ist echt Stoff drin). Auch das sagt eine ganze Menge aus, und wenn es nur ist: Ich kann damit nichts anfangen.
      Gefährlicher finde ich es, wenn jemand seinen Bleistift spitzt und mir lang und breit, scheinbar objektiv (obwohl es das ja bei Kritiken gar nicht gibt) anhand von verwandten Literaturbeispielen erklärt, was ich alles falsch mache. Da merke ich, das ich an mich halten muss, und nicht in die Tischplatte beissen darf.

      Was all das hier anbelangt, was ich hier mache: Glaubst du, ich habe den Überblick, wo die Reise hingeht ? 😉

      Ich muss gestehen, dieses Blog sollte mal einen ziemlichen seltsamen Seitenfresser über eine Welt mit dem Namen Bankea aufnehmen. Um das Ganze möglichst ausufernd zu gestalten, formte ich eine endlose Einleitung, die sich hier als Blogartikel und PDF fand. Das las keiner. Niemand. Falsche Idee, Totgeburt. Außerdem trage ich mehr Projekte zu Grabe, als das ich sie vollende. Mein Problem. Ich legte das Ding auf Eis und mühte mich ein halbes Jahr mit der Peinlichkeit ab, dass ich wieder mal ein Projekt gekillt habe.

      Dann warf ich alles, was mir so einfiel in den Blog. Benutzte es als Zettelkasten für mögliche Ideen.

      Bis sich so langsam herauskristallisierte, was ich eigentlich machen wollte. Und das war die Geschichte um Nova Orleans, einem – sagen wir mal – sehr irdischem Sündenbabel auf einem uninteressanten Planeten mit dem Namen New Louisiana.

      Was mir jetzt ein bisschen Sorge bereitet ist: Soll ich den alten Kram, der sich hier findet und langfristig dahin führte, löschen? Soll ich das Blog umbenennen? Soll ich ein Inhaltsverzeichnis basteln? Hilfeseiten? Charakterseiten? Soll ich es quasi in Echtzeit schreiben (als Blog)? Wieviele Worte pro Beitrag sollte man maximal schreiben? Wieviele Beiträge pro Woche? usw.

      Du siehst: Ich experimentiere noch wie wild 🙂

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  2. mmh … dann musst du erstmal entscheiden ob dieser Blog nur das Ergebnis darstellen soll (kann auch in Echtzeit sein, hatte ich auch mal probiert, aber nach einigen Wochen wurden die Leser immer weniger) oder ob du zeigen willst wie sich das alles entwickelt. Dann solltest du allerdings auf jeden Fall mit Inhaltsverzeichnis oder Rubriken arbeiten.

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  3. Hat dies auf Fabulierlust rebloggt und kommentierte:
    Mir gefällt die Idee von Jan Taelling, einen seiner Texte vorzulesen, aufzunehmen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Jan Taelling, ein schreibender Blogger, talentiert und mutig. Er erzählt nicht nur eine Geschichte, sonder er bezieht auch Stellung, über das Schreiben.

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