Gemeinde der letzten Distanz (Audiofassung)

Ich werde langsam von allen Kapiteln zusätzliche Audio-Versionen erstellen. Noch gefällt mir die Qualität der Aufnahme nicht so ganz, aber daran arbeite ich noch. Die Audiofassung finden sich in Zukunft auch im Inhaltsverzeichnis als Kurzlink hinter dem Kapitel.

Sagt es mir bitte, wenn ich zu schnell, zu langsam, zu undeutlich oder irgendwie unverständlich bin. Oder wenn ich falsch betone. Oder sagt mir etwas anderes 🙂

Hier handelt es sich um das neunte Kapitel.

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Gemeinde der letzten Distanz (Audiofassung)

Auf dem Weg zur Gemeinde der letzten Distanz (2) (Audiofassung)

Ich werde langsam von allen Kapiteln zusätzliche Audio-Versionen erstellen. Noch gefällt mir die Qualität der Aufnahme nicht so ganz, aber daran arbeite ich noch. Die Audiofassung finden sich in Zukunft auch im Inhaltsverzeichnis als Kurzlink hinter dem Kapitel.

Sagt es mir bitte, wenn ich zu schnell, zu langsam, zu undeutlich oder irgendwie unverständlich bin. Oder wenn ich falsch betone. Oder sagt mir etwas anderes 🙂

Hier handelt es sich um das achte Kapitel.

Auf dem Weg zur Gemeinde der letzten Distanz (2) (Audiofassung)

Auf dem Weg zur Gemeinde der letzten Distanz (1) (Audiofassung)

Ich werde langsam von allen Kapiteln zusätzliche Audio-Versionen erstellen. Noch gefällt mir die Qualität der Aufnahme nicht so ganz, aber daran arbeite ich noch. Die Audiofassung finden sich in Zukunft auch im Inhaltsverzeichnis als Kurzlink hinter dem Kapitel.

Sagt es mir bitte, wenn ich zu schnell, zu langsam, zu undeutlich oder irgendwie unverständlich bin. Oder wenn ich falsch betone. Oder sagt mir etwas anderes 🙂

Hier handelt es sich um das  siebte Kapitel.

Auf dem Weg zur Gemeinde der letzten Distanz (1) (Audiofassung)

In Bed with Ciona (Audiofassung)

Ich werde langsam von allen Kapiteln zusätzliche Audio-Versionen erstellen. Noch gefällt mir die Qualität der Aufnahme nicht so ganz, aber daran arbeite ich noch. Die Audiofassung finden sich in Zukunft auch im Inhaltsverzeichnis als Kurzlink hinter dem Kapitel.

Sagt es mir bitte, wenn ich zu schnell, zu langsam, zu undeutlich oder irgendwie unverständlich bin. Oder wenn ich falsch betone. Oder sagt mir etwas anderes 🙂

Hier handelt es sich um das  sechste Kapitel.

In Bed with Ciona (Audiofassung)

Im Poncho (Audiofassung)

Ich werde langsam von allen Kapiteln zusätzliche Audio-Versionen erstellen. Noch gefällt mir die Qualität der Aufnahme nicht so ganz, aber daran arbeite ich noch. Die Audiofassung finden sich in Zukunft auch im Inhaltsverzeichnis als Kurzlink hinter dem Kapitel.

Sagt es mir bitte, wenn ich zu schnell, zu langsam, zu undeutlich oder irgendwie unverständlich bin. Oder wenn ich falsch betone. Oder sagt mir etwas anderes 🙂

Hier handelt es sich um das  fünfte Kapitel.

Im Poncho (Audiofassung)

Wenn ich es nicht schreibe, dann schreibt es sowieso keiner (Audiofassung)

Da ich momentan alle Kapitel nochmal durchlese, wird es einige Tage dauern bis ich den aktuellen Stand aufgeholt habe, und die Erzählung fortsetze. Um einmal einen Überblick über den bisherigen Stand zu bekommen gibt es eine Manuskriptversion mit allen Teilen zum Downloaden. Wer also einmal die komplette Erzählung am Stück lesen will, der kann das auch mit dieser PDF-Datei machen. Sorry, es handelt sich wirklich um ein reines Arbeits-Format, also die Werkstatt-Version, die eine aufgeblähte Seitenzahl durch den Zeilenabstand hat.

In dieser PDF-Version sind schon einige Rechtschreibkorrekturen, aber noch nicht alle. Es handelt sich wirklich um eine Arbeitsvorlage. Mein Problem ist, dass ich entsetzlich betriebsblind bin und meine eigenen Fehler nicht erkennen kann. Als Lektor meiner eigenen Sachen tauge ich überhaupt nichts. (Die Blogversion ist immer über das Inhaltsverzeichnis zu finden)

Zur Audiofassung: Sagt es mir bitte, wenn ich zu schnell, zu langsam, zu undeutlich oder irgendwie unverständlich bin. Oder wenn ich falsch betone. Oder sagt mir etwas anderes 🙂

Hier handelt es sich um das vierte Kapitel.

Wenn ich es nicht schreibe, dann schreibt es sowieso keiner (Audiofassung)

Einleitung (Part 37)

(Liebe LeserInnen,

eines der größten Live-Experimente dieses Weblogs ist: Wie findet ein Blog seine begehrten Leser?  Zwar schreibe ich weiter, solange ich einen Leser habe, und wahrscheinlich bin ich auch so dickköpfige und lasse mich selbst von der Abwesenheit aller Leser nicht abschrecken, aber trotzdem bleibt die Frage, wird dieses Blog gesucht, gefunden, gelesen?

Gerne möchte ich Schreiben auch als Dienstleistung betrachten. Nicht nur als stures Ego-Experiment, schon gar nicht als Kunst, denn eigentlich ist mir der Leser/die Leserin mein liebster Gast. Ich möchte es ihm und ihr bequem machen. Tee reichen, wenn solcher genehm ist. Kaffee, wenn dieser bevorzugt wird. Ist es verständlich, kann man es nachvollziehen, was ich dachte, ausdrücken wollte? Springe ich zu stark? Entstehen Welten nur in meinem Kopf, lassen den Leser aber an den Grenzen verwirrt zurück? Kann ich jene, die lesen, an meinen Träumen und Alpträumen teilhaben lassen?

Wie kriege ich jemanden dazu, dass er sich zu 146 Seiten überreden lässt, wer widmet meinen Monologen soviel Zeit, wem ist es genehm, dass sich alles im Wandel befindet, morgen ändern kann und übermorgen frisch aufersteht? Wer empfindet Sympathie, Antipathie für meine Helden und Hauptpersonen? Rede ich zuviel? Sage ich überhaupt etwas?

Fessle ich ihn oder sie? Verführe ich sie? Würde sie oder er sich noch einmal darauf einlassen? Lässt sie sich überhaupt darauf ein oder ist es nur ein charmantes Lächeln, dass mir im Vorbeigehen gegönnt ist?

Sollte ich vielleicht vorweg etwas dazu sagen? Ein, zwei Worte? Ein Klappentext? Eine Karte mit den Menüs reichen? Betrachtet der Leser/die Leserin, dass was ich schreibe als Geschenk, oder als Zumutung, als Gefallen oder als Fluch, als eine Bereicherung oder eine Zeitverschwendung?

Ich offenbare euch mal meine Statistiken und werde das in regelmäßigen Abständen machen. 

Dieses Blog gibt es seit dem 22.09.2014.

In dieser Zeit gab es  174 Seitenaufrufe.

Mit meinen eigenen Kommentaren gab es insgesamt 8 Kommentare, die sich in der Regel auf die folgende Seite bezogen: Über dieses Blog, den Hintergrund und die Zukunft

Am Tag mit den meisten Aufrufen, den 24. September, kam es zu 38 Aufrufen. Das war der Tag, an dem ich selbst begann, verschiedenen WordPress-Blogs zu folgen.

Die wenigsten Aufrufe gab es am 3.10.2014. 3 Aufrufe insgesamt.

Heute z.b. gab es noch keinen Aufruf.

Die PDF-Zusammenfassung wurde nur ein einziges Mal heruntergeladen. In der Version 1.01, bei der ich hinterher feststellte, dass sie teilweise unlesbar war, weil die Sprünge zu den einzelnen Handlungsorten nicht nachvollzogen werden konnte. Seitdem wurde die PDF-Zusammenfassung nicht mehr heruntergeladen.

Zum Vergleich:

Der gescheiterte Versuch von Stephen King einen Onlineroman mit dem Namen „The Plant“ zu erstellen führte im Jahre 2000 nach einem furiosen Einstieg zu einem Abbruch. Wikipedia schreibt dazu:

Die Veröffentlichung des zweiten Teils auf seiner Homepage knüpfte King an eine Bedingung: Erst wenn 75 % der Leser (Downloader) den Obolus von einem US-Dollar entrichteten, werde der nächste Teil veröffentlicht. Auf seiner Website ließ King verlauten, dass von 152.132 Lesern (Downloader) insgesamt 116.229 Leser den US-Dollar überwiesen hatten.

Dennoch kehrte King später von dieser Bedingung (zugunsten der „ehrlichen“ Leser) ab und veröffentlichte die Teile vier und fünf bereits nach Bezahlung von rund 50 %, was King später selbst als enttäuschend bezeichnete. 

Und nun denke ich: Wenn mir 116.229 Leser einen Dollar überweisen würden, dann würde ich das Ding hier zu einem Mammut meißeln, der den Umfang von „Game of Thrones“ sprengen würde. Sage ich mal. Einfach so. Hach.

Ich glaube, ich würde das auch machen, wenn ich nur diese Leser hätte. Ohje. Aber irgendwie unheimlich wäre es schon.

Wer jetzt einsteigen will, alle gesammelt und gebunden haben möchte, alle Teile also von 1-37 auf 146 Seiten, der mag zur aktuellen PDF-Version greifen: Ach, Bankea! Version 1.16

Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen Herbsttag.

Jan Tälling)

 

 

Bankea. Die Absturzstelle
Die Kelloms hatten die ganze Nacht gearbeitet. Sie hatten im Mondlicht, bis in die ersten Sonnenstrahlen, das Raumschiff bedeckt, die Erde darüber festgetrampelt, die Samen verankert, eingepflügt, gedüngt, gegossen, angespuckt, verkittet und verschmolzen. Sie trippelten tausendfach durch den Wald, über das Moos, vermieden, so weit es ging Spuren. Brachten allen Kompost, den sie unterwegs fanden. Blätter, Pilze, Ameisen, Flechten, Efeu und andere Ranken. Streuten giftige Beeren, und suchten die Käfer in den schillerndsten Farben. Das Raumschiff war sehr bald nicht mehr zu sehen.
Zwar waren Schwärmer wesentlich größer, als man ursprünglich, wenn man von ihnen hörte, vermutete, aber dennoch, dem Ansturm der Kelloms gaben sie nach, und so sah die Absturzstelle sehr bald wie ein Komposthaufen aus. Die Kelloms wussten, das einige der Pflanzen lediglich 3 Tage benötigten, bis sie einen weichen, grünen Teppich über das Gebilde zogen. Einige großblättrigen Himmelstürmern konnte man beinahe beim Wachsen zusehen. Wie sie ihre Blätter entfalteten, dem Himmel entgegen wuchsen, sich entblätterten, enthüllten, eine Blüte offenbarten, die eine Größe hatte, in die sich ein Mann wie Burkim problemlos hineinsetzen konnte. Die Fauna war bereit sich zurück zu nehmen, was ihr der Schwärmer mit seiner Geschwindigkeit und Wucht genommen hatte.
Die Kelloms spielten mit ihrer Vernetzung und durchforsteten ihre Archive nach ähnlichen Kenntnissen. Für sie entwickelte sich sehr langsam aus dem, was da geschehen war, ein logisches Bild. Sofern man die Gedankenwelt anderer Wesen, die auf eine vernünftige Vernetzung verzichten mussten, überhaupt logisch nennen mochte.
Es wurde sehr früh, und die Kelloms spürten wie die Feuchtigkeit der Nacht hervorkroch, so dass sie beschlossen, die Unfallstelle zu meiden, und sich tiefer in den Wald, fern ab der Siedlung, zurück zu ziehen. Sie trotteten mit hängenden Schultern auf ihren Pfaden davon, sprangen über frühe Blüten, hopsten über Bäche, griffen sich im Gehen einige Beeren und suchten sich die dunkelsten Ecken. Jene Stellen im Wald, in denen das Blätterdach dichter war als sonst, die Dunkelheit sich halten konnte, und selbst die Knochenmesser von Burkims Volk keine Möglichkeit gefunden hätten, hier durchzudringen. Die Kelloms duckten sich, die Nasenspitze auf den Boden, die Augen in der Höhe der stehenden Ameisen und krochen unter den Büschen durch, schnappten sich dabei noch ein paar von den angefaulten Nüssen, die man hier überall fand, und suchten sich ein Plätzchen, das von einem dampfenden Rindenhäufchen angewärmt war. Während sie sich legten, spannen die Spinnen ihre Netze über sie, verschlossen damit die Zugänge, und alles wirkte innerhalb weniger Augenschläge so, als ob niemand jemals diesen Teil des Waldes berührt hätte.
Des Tags begannen die niedrigen Felltiere den Wald zu beschnüffeln, jene mit den blatten Schnauzen, die den Boden durchwühlten, niedrige Beine hatten, massive Körper und Stoßzähne, die sie allerdings selten nutzten. Sie schossen grunzend durch das Gedicht, teilten Büsche mit ihrem bulligen Vorgehen und rannten auf den Pfaden von der Aufrechtgehenden der Absturzstelle entgegen. Sie würden ihr übriges tun. Sie gehörten, ohne dass es ihnen wirklich bewusst oder bekannt war, einer Symbiose an, die den Kelloms nutzte. Sie zertrampelten alles, pflügten alles um, brachten das tiefe, gefallene Wasser wieder zum Vorschein, beschmutzten ganze Areal, so dass sich tiefe, schmatzende Matschflächen bildeten, und taten dieses nun auch mit Wohlgefallen an der Absturzstelle. Sie wälzten sich in dem grauen Matsch, bis ihre Haut bedeckt und krustig war, der Gestank alle anderen Gerüche vertrieb und sie einen prägenden, bleibenden Eindruck von einer bearbeiteten Futterstelle zurück liessen. Sie formten mit ihrer scheinbaren Zerstörung den Wald, gaben ihm ein wildes, narbiges Antlitz, aber schufen damit genau jene undurchdringlichen Areale, um die es gerade ging. Sie kamen nie tiefer als ihre Beine sie trugen, sie gruben keine Höhlen, keine Gänge, aber das tat auch kein anderes Tier in ihrer Gegend.
Die Kelloms begegneten ihrem zerstörerischen, wühlendem Tun, das von einem aufgeregten Gegrunze begleitet wurde, mit Wohlwollen. Sie wussten sehr genau, wo sie Leckerbissen verstecken mussten, um diese wilden Tiere genau dorthin zu locken, wo ihr Tun von Nöten war. Sie stoben über den Schwärmer mit einer Freude und Begeisterung, die zu Spuren führte, bei deren Sichtung jeder Jäger schwören würde, dass hier niemals etwas fremdartiges liegen könnte. Denn diese Tiere galten als so scheu, dass allein Gerüche, die sie nicht zuordnen konnten, sie von einem Gebiet abhalten konnte.
Die Kelloms betrachteten alles Leben und seine Auswirkungen als eine Art Puzzlespiel, dessen tieferer Sinn in der Vervollständigung lag. Für sie war der Wald nicht halb so geheimnisvoll wie für Burkim. Der Wald barg lösbare Rätsel, er konnte mit den richtigen Zutaten wie ein Programm behandelt werden, das immer genau richtig reagierte, wenn man wusste, an welcher Stelle Einfügungen möglich waren. Für die Kelloms glich die Bewirtschaftung des Waldes einer jahrhundertealter Mathematik, deren alleinige Meister sie waren. Während das Volk Burkims noch Möglichkeiten suchte, den Wald in einer Form zu nutzen, die den Bedürfnissen dieses Volkes entsprach, tat der Wald im Grunde genau das, was die Kelloms wollten. Und so ging das eigentlich schon seit vielen, vielen Jahren.
Sie betteten sich zur Ruhe mit dem Aufziehen der Sonne, vor denen sie sich unter den Blättern schützten. Sie waren müde, kuschelten sich aneinander, und suchten ihre gegenseitige Wärme. Sie hielten sich mit ihren kurzen Armen aneinander fest, spürten den gegenseitigen Herzschlag, der in einem einzigen Rhythmus den Kreislauf des Blutes und ihrer Gedanken aufrecht erhielt. Die Kraft der kleinen Gehirne bündelte sich zu einem Traum, in dem sie sich alle wieder trafen und von Angesicht zu Angesicht sprachen. In ihren Träumen sassen sie alle beieinander, egal wie weit sie voneinander entfernt waren, egal, in welchem Teil der Welt sie sich gerade befanden. Die Träume waren eine Welt in der sie zurückkehren konnten, wenn sie einsam und alleine auf einer Mission waren. Die Träume waren die großen Konferenzen, in die sie sich setzten und über die Entwicklungen unterhielten, die nicht nur hier passierten. Die Träume waren so notwendig, wie das, was nicht in ihnen vorkam. Die Kelloms lebten für und in ihren Träumen. Und ihre kleinen Körper zogen sich fester aneinander, kuschelten heftiger, schmiegten sich stärker an das Fell ihres nächsten und sie verloren sich mehr und mehr in einer Welt, die sie alle vereinte. Und nur ihnen gehörte.

Einleitung (Part 37)